»Wenn Schnee liegt, ist alles viel leiser«; erklärt Lara ihrem gehörlosen Vater. Jenseits der Stille beginnt im Schnee, unter dem Eis, da, wo es ganz still ist, und wird in den 100 Minuten nie wirklich laut. Lara bricht aus der taubstummen Lebenswelt ihrer Eltern aus indem sie die Musik für sich entdeckt.

Der Filmclub von der Rolle ´94 lädt am 27. Januar 2010 zum Winterkino mit anschließender Filmmusikparty ins Wächterhaus auf die Berlinerstraße 42 ein. Bei Feuer, Glühwein und kuscheligen Decken wird der Film „Jenseits der Stille“ im Innenhof zu sehen sein. Wem dann unter freiem Himmel doch zu kalt geworden ist, der kann sich im ehemaligen Geschäftsraum wieder warmtanzen. Gespielt wird dabei nicht nur der passende romantische Soundtrack, sondern auch tanzbare Musik anderer Filme und Musiker.

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Mit der Kulturhauptstadtbewerbung wurde die Via Regia als Symbol für ein modernes Europa und den europäischen Einigungsprozess zum Motto für die Europastadt Görlitz-Zgorzelec. Aus der Bewerbungsphase zur Kulturhauptstadt hervorgegangen führt das Kunstprojekt Hidden Places diese Idee weiter und bringt junge Künstler aus Orten entlang der Via Regia zusammen. Während eines 14-tägigen Workshops trafen sich 2009 zehn Foto- und Videokünstler in Görlitz und setzten sich künstlerisch mit bekannten, aber auch vergessenen, neuen, noch unentdeckten Orten urbaner Kultur in Görlitz-Zgorzelec auseinander. Dabei entstanden Arbeiten die neue Einblicke auf die Architektur und intensive Eindrücke in die Kultur der Stadt Görlitz-Zgorzelec geben und untrennbar mit dem Erleben der Künstler in ihren Heimatorten verbunden sind.  (weiter)

"HIER-IST-DER-GARTEN!" nennt sich ein Projekt der BTU Cottbus, das im Sommer 2008 unter der Projektleitung der Landschaftsarchitektin Christiane Schwarz initiiert wurde. Gemeinsam mit Cottbuser Bürgern verwandelten Studierende der Universität insgesamt zehn innerstädtische Brachflächen in Stadtgärten. Einige der zunächst als temporäre Projekte geplanten Gärten existieren heute noch. Christiane Schwarz wird das Projekt vorstellen und über eine mögliche Übertragbarkeit der Projektidee auf Görlitz diskutieren.

Das Stadtgespräch, eine Veranstaltungsreihe des Görlitz Kompetenzzentrums Revitalisierender Städtebau, findet in Kooperation mit dem ideenfluß e.V. im Bahnhof (KulturTourSaal Gleis 1) am Dienstag 24.11. um 18.00 Uhr statt. Mehr Informationen zum Termin: Kompetenzzentrum Revitalisierender Städtebau
In Kooperation mit dem Eigenbetrieb Städtischer Friedhof zeigt das Museum die eindrucksvollsten Skulpturen und Architekturteile in einem Schaudepot in der Alten Feierhalle des Städtischen Friedhofs. Das 1874 errichtete spätklassizistische Gebäude mit seiner Säulenhalle und dem imposanten Kuppelsaal bildet dafür einen idealen räumlichen Rahmen. In thematischen Gruppen werden Figuren aus einem Görlitzer Garten, Architekturelemente von verschwundenen Häusern und andere sandsteinerne Objekte präsentiert, darunter viele Stücke, die seit Jahrzehnten erstmals wieder öffentlich gezeigt werden. Die Sonderausstellung kann zu den Betriebszeiten der Friedhofsverwaltung sowie im Rahmen von thematischen Führungen besichtigt werden. Kontakt: Eigenbetrieb Städtischer Friedhof
Zum Wochenende hat die B42 ihre Feuertaufe hinter sich gebracht mit einer Zahl von mehr als 400 Besuchern in den Räumen der Berliner Strasse 42 zum Anlass des Tag des offenen Denkmals. Und weil dies ein Grund zum Feiern ist, lädt die Berliner Strasse 42 am 17.09.09 um 20.00 Uhr zu einem kleinen Empfang ein. Ohnehin befinden sich die von Schülern des Annen-Augustum Gymnasium erschaffenen Rauminstallationen zum Wochenende bereits im Abbau, es gibt also letztmalig die Chance diese zu betrachten.

Auf seiner Reise durch Deutschland macht der Ausstellungszug „Expedition Zukunft“ vom 16. bis 18. August Station in Görlitz. Der multimedial ausgebaute Eisenbahnzug präsentiert auf über 300 Metern Forschung und Technologie zum Anfassen und Staunen. Zwölf Themenwagen zeigen Trends, die unser Leben über das Jahr 2020 hinaus prägen werden. Im Rahmen der „Forschungsexpedition Deutschland“ des „Wissenschaftsjahres 2009“ tourt die mobile Ausstellung bis Ende November durch 62 deutsche Städte. Der Eintritt ist frei.  (weiter)

Der Kultoursverein lädt zur Vernissage der Ausstellung  „Zukunftsvisionen #3“ lam 19. Juni um 19.30 Uhr auf die Berliner Str. 42 ein. Bereits in der dritten Auflage des Projekts ist es wiederum gelungen Künstler aus der Region zu gewinnen, die ihre Fotografien, Grafiken, Malereien, Skulpturen und Installationen ausstellen  werden. Dabei treffen ganz unterschiedliche Techniken und Charaktere auf die leer stehenden Räumlichkeiten und gehen mit diesen eine neuerlich interessante Symbiose ein. (weiter)
zukunftsvision #3
Am Dienstag, den 09.06.2009, wird am Postplatz 6 ein weiteres Wächterhaus in Görlitz eingeweiht. Dazu lädt der Stille Post Klub auf den Postplatz Nr. 6 herzlich ein. Ein Streichquartett eröffnet um 17 Uhr die feierliche Einweihung.Anschließend referiert Herr Stephan Thomas vom Haushalten e.V. über das Prinzip der Wächterhäuser und deren Ziel, gefährdeten Gebäuden durch unkonventionelle Nutzungsideen neue Perspektiven zu geben.

 

Gut 120 Gäste haben die „Zukunftsvisionen # 2“- Ausstellung am Postplatz schon besucht. Am 12, Juni findet ab 19.30 Uhr die Finissage mit Podiumsdiskussion zum Thema „Kunst und Kultur als Antwort auf Leerstand. Konzepte, Finanzierung, Risiken, Bedenken, aber auch Chancen für Görlitz“ statt.
Als Teilnehmer haben sich unter anderem WBG-Chef Gerd Kolley, Wanda Stokwisz und Jürg Dück vom Künstlerschloss Waju in Zgorzelec, Daniel Breutmann vom Verein goerlitz21 sowie Daniel Sauer vom KulTours-Verein angesagt. Nachher gibt es noch ein Songwriting-Mellowpop-Konzert mit Kirstin Kroneberger an der Bratsche und Anne Jurtz am Gesang und der Gitarre.

Der von KULTours e.V. veranstaltete Poetry Slam ist mittlerweile aus dem Görlitzer Kulturangebot nicht mehr wegzudenken. Bereits vier Mal lockte der Poetry Slam mehrere hundert Besucher an, die den Lyrics der Poeten folgten. Im letzten Jahr fand der vierte Poetry Slam auf der Steinstraße statt und war mit 200 Besuchern völlig überfüllt. Auch dieses Mal wurden wieder bundesweit bekannte Poeten und regionale Nachwuchslyriker eingeladen, die in verschiedenen Runden jeweils 4 Minuten Zeit hatten, um das Publikum zu begeistern.

Wann: 04.06.08, 19:00 Uhr Wo: Demianiplatz 54

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Anderswo haben Zukunftswerkstätten bereits erfolgreich den Einfluss der Gesellschaft auf die politischen Entscheidungsträger praktiziert. Die den Zukunftsstätten begründete Methode, die Phantasie anzuregen, um mit neuen Ideen Lösungen gesellschaftlicher Probleme zu entwickeln, soll als Bestandteil der 14. Europawoche in der Europastadt Görlitz-Zgorzelec das Programm im Rahmen der Europawoche vom 02. bis 11. Mai durchgeführt werden. Den Termin gilt es bereits jetzt vorzumerken: 09. - 11. Mai 2008. Ort: Seminargebäude Jugendbauhütte Görlitz, Finstertor 8 02826 Görlitz (weiter)

Graz lebt vom Spannungsfeld zwischen Alt und Neu, Lille ist das Zentrum einer von Industrie geprägten Region. Der Baukultur Salon begleitet seit Juni 2007 bis zum Jahr 2010 den Diskurs um die Baukultur in der Kulturhauptstadt RUHR.2010. Er bietet die Plattform für Vorträge, Präsentationen und moderierte Diskussionen rund um die gebaute Umwelt der Kulturhauptstädte Europas. Der Baukultur Salon steht für fachlichen Austausch, anregende Gespräche und baukünstlerische Aktionen – Ausblicke auf die europäische Baukultur mit Blick auf Gestern, Heute und Morgen. Baukultur Salon Ruhr.2010

Mit We feed the world – Essen global hat sich Erwin Wagenhofer auf die Spur unserer Lebensmittel gemacht. We feed the world ist ein Film über Ernährung und Globalisierung, Fischer und Bauern, Fernfahrer und Konzernlenker, Warenströme und Geldflüsse – ein Film über den Mangel im Überfluss. Er gibt in eindrucksvollen Bildern Einblick in die Produktion unserer Lebensmittel sowie erste Antworten auf die Frage, was der Hunger auf der Welt mit uns zu tun hat.

Apollo-Theater Görlitz 24.10.2007 Hospitalstr. 2, 19:30 Uhr

Gerade für Städte, die von einem hohen Leerstand betroffen
sind, werden Konzepte zur Revitalisierung gebraucht,
die neue Wege gehen und alternative Träger- und Finanzierungsmodelle erproben. Die Stadtplanerin und Geschäftsführerin der WohnBund-Beratung Dessau, Birgit Schmidt, hat solche Konzepte erforscht und zeigt mit ihrer Arbeit Möglichkeiten auf, wie leer stehende Immobilien in ostdeutschen Städten revitalisiert werden können. In ihrem Vortrag stellt sie Beispiele vor, die sich als besonders „marktfähig“ erwiesen haben.
Bürgerprojekte werden von Privatpersonen, Unternehmen
oder Initiativen initiiert und nicht von Kommunen, staatlichen Stellen oder Immobilienentwicklern. Sie sind Beispiele für neue Aneignungsformen von leeren Flächen oder Räumen in der Stadt. Die Projekte leisten sowohl einen baulichräumlichen als auch einen inhaltlichen, also sozialen, kulturellen oder ökologischen Beitrag zur Stadtentwicklung.
Dass Bürgerprojekte wirtschaftlich sein können und damit
auch einen ökonomischen Beitrag für die Stadt leisten, wird
zu unrecht immer wieder angezweifelt. Wie Bürgerprojekte
wirtschaftlich erfolgreich agieren ist deswegen für all diejenigen interessant, die selbst etwas Ähnliches vorhaben oder unterstützen möchten.

Vortragssaal des Schlesischen Museum, Eingang Fischmarkt 09. Oktober 2007 um 18.30 Uhr
Denkmale einmal anders zu erleben, verspricht eine Führung durch die Görlitzer Unterwelten des Kulturbüros Görlitz am 08. September 2007 zum Tag des Offenen Denkmals - Patrimonium Gorlicense.  (weiter)

Das Görlitz Kompetenzzentrum Revitalisierender Städtebau lädt zur öffentlichen Vortragsreihe Görlitzer Stadtgespäche ein.

Der Dokumentarfilm Neuland ist ein Reisebericht durch ostdeutsche Städte und Regionen, der anregen möchte, Neuland zu denken. So könnten leerstehende Häuser und Brachen durchaus als Möglichkeitsräume betrachtet werden: als ein Neuland für Experimente, Lebens- und Arbeitsweisen.

"NEULAND Eine Reise durch Regionen zwischen Abbruch und Aufbruch" mit Holger Lauinger. Ì0. Juli 2007 um Ì8.00 Uhr

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Auf dem Gelände des ehemaligen Wriezener Bahnhofs in Berlin-Friedrichshain entsteht entlang der Helsingforser Straße ein öffentlicher Park. Im Wriezener Freiraum Labor wird mit Anwohnern, Schülern, Initiativen und lokalen Unternehmen ein für viele Nutzungen und alle Generationen offener urbaner Freiraum entwickelt. Anlässlich des Langen Tages der Stadtnatur wird das Areal erstmalig der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. (weiter)


Die Stadt Aschersleben präsentiert im Rahmen der IBA Stadtumbau 2010 die erste Galerie Deutschlands, die man künftig „en passant“ – also im Vorbeifahren erleben kann. Die DRIVE THRU Gallery bietet dazu unter anderem in leer stehenden Gebäuden des stark befahrenen Innenstadtrings Werke verschiedener Couleurs. Als erster Künstler wird der britische Maler Christopher Winter fünf großformatige Bilder, die derzeit im Original in New York zu sehen sind, ausstellen. Die Eröffnung findet am Freitag, dem 1. Juni 2007 um 14:00 Uhr an der Bundesstraße 6/185 Kreuzung Magdeburger Straße / Hinter dem Zoll. Zu der gemeinsamen Pressekonferenz um 11. 00 Uhr werden neben dem Konzept der DRIVE THRU Gallery auch die IBA Stadtumbau 2010 mit ihren Zielen in Ascherleben näher erläutert. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, den ungewöhnlichen Kunstraum inklusive der Bilder sowie die anderen IBA-Vorhaben der Stadt bei einem Rundgang kennen zu lernen.

www.iba-stadtumbau.de


Die Internationale Bauausstellung IBA Fürst-Pückler-Land und das CEBra – Centrum für Energietechnologie Brandenburg an der BTU Cottbus haben sich gemeinsam mit der Vattenfall Europe Mining & Generation als Hauptpartner und weiteren Einrichtungen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zur Kampagne „Energieland Lausitz“ vernetzt, um ein Jahr lang regionale Bevölkerung und Besucher auf eine Entdeckungsreise durch die Energieregion mit zu nehmen und neue Initiativen an zu regen.

Während des gesamten Themenjahrs 2007 finden Kultur- und Fachveranstaltungen sowie Touren statt - von der Bustour entlang der neuen ENERGIE-Route Lausitzer Industriekultur, über das Kraftwerksfest, hin zur Konferenz zum Thema nachwachsende Rohstoffe. Viele Veranstaltungen werden in diesem Jahr außerdem an den Standorten der insgesamt 15 regionalen Partner durchgeführt.


www.iba-see.de