Ungenutzte Görlitzer Häuser und damit auch Stadtteile (hoher Leerstand aufgrund des grossen Wohnungsüberhanges), will der Verein goerlitz21 mit dem Projekt „Belebte Räume – goerlitz living room“ zu neuem Leben erwecken. Beim Fonds Soziokultur ist jetzt ein Antrag für das 1. Quartal 2008 eingereicht worden das Projekt finanziell zu unterstützen.

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Graz lebt vom Spannungsfeld zwischen Alt und Neu, Lille ist das Zentrum einer von Industrie geprägten Region. Der Baukultur Salon begleitet seit Juni 2007 bis zum Jahr 2010 den Diskurs um die Baukultur in der Kulturhauptstadt RUHR.2010. Er bietet die Plattform für Vorträge, Präsentationen und moderierte Diskussionen rund um die gebaute Umwelt der Kulturhauptstädte Europas. Der Baukultur Salon steht für fachlichen Austausch, anregende Gespräche und baukünstlerische Aktionen – Ausblicke auf die europäische Baukultur mit Blick auf Gestern, Heute und Morgen. Baukultur Salon Ruhr.2010

goerlitz21 beteiligt sich bei einem Projektaufruf des Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung. Die Projekte im Themen- und Handlungsbereich der Stadt und Regionalplanung sollen neu und innovativ sein, Modellcharakter haben und von mehreren Partnern getragen werden.

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Barrierefreies Görlitz informiert alle behinderten Menschen über die Barrierefreiheit von 37 Gebäuden in der Altstadt und in der Innenstadt von Görlitz und Zgorzelec. Aufgenommen sind zudem einige Läden, Hotels sowie Restaurants. Ein Übersichtsplan mit eingezeichneten Barrieren sowie einer detaillierten Wegebeschreibung von der nächsten ÖPNV-Haltestelle zum Gebäude ergänzt die Informationen.
Die Präsentation und offizielle Freischaltung erfolgte am 02. November 2007. Erreichbar ist die Seite für alle wie folgt mit einem Kurzlink: www.goerlitz.de/barrierefrei

Mit We feed the world – Essen global hat sich Erwin Wagenhofer auf die Spur unserer Lebensmittel gemacht. We feed the world ist ein Film über Ernährung und Globalisierung, Fischer und Bauern, Fernfahrer und Konzernlenker, Warenströme und Geldflüsse – ein Film über den Mangel im Überfluss. Er gibt in eindrucksvollen Bildern Einblick in die Produktion unserer Lebensmittel sowie erste Antworten auf die Frage, was der Hunger auf der Welt mit uns zu tun hat.

Apollo-Theater Görlitz 24.10.2007 Hospitalstr. 2, 19:30 Uhr

Gerade für Städte, die von einem hohen Leerstand betroffen
sind, werden Konzepte zur Revitalisierung gebraucht,
die neue Wege gehen und alternative Träger- und Finanzierungsmodelle erproben. Die Stadtplanerin und Geschäftsführerin der WohnBund-Beratung Dessau, Birgit Schmidt, hat solche Konzepte erforscht und zeigt mit ihrer Arbeit Möglichkeiten auf, wie leer stehende Immobilien in ostdeutschen Städten revitalisiert werden können. In ihrem Vortrag stellt sie Beispiele vor, die sich als besonders „marktfähig“ erwiesen haben.
Bürgerprojekte werden von Privatpersonen, Unternehmen
oder Initiativen initiiert und nicht von Kommunen, staatlichen Stellen oder Immobilienentwicklern. Sie sind Beispiele für neue Aneignungsformen von leeren Flächen oder Räumen in der Stadt. Die Projekte leisten sowohl einen baulichräumlichen als auch einen inhaltlichen, also sozialen, kulturellen oder ökologischen Beitrag zur Stadtentwicklung.
Dass Bürgerprojekte wirtschaftlich sein können und damit
auch einen ökonomischen Beitrag für die Stadt leisten, wird
zu unrecht immer wieder angezweifelt. Wie Bürgerprojekte
wirtschaftlich erfolgreich agieren ist deswegen für all diejenigen interessant, die selbst etwas Ähnliches vorhaben oder unterstützen möchten.

Vortragssaal des Schlesischen Museum, Eingang Fischmarkt 09. Oktober 2007 um 18.30 Uhr