Bekannt als Waggonbau Werk I war das Grundstück Brunnenstraße 11/Christoph-Lüders-Straße 1 der älteste Betriebsteil des Unternehmens Bombardier Transportation.
Vor über zehn Jahren führte Bombardier Transportation alle Abteilungen an einem Standort zusammen. Der gesamte Gebäudekomplex des ehemaligen Werkes I stand seit diesem Zeitpunkt leer. Die Stadt Görlitz erwarb Teilflächen des Grundstückes Waggonbau Werk I und entschied sich dafür diese zu revitalisieren.
Mit der Aufgabenstellung, ein Nutzungskonzept und Finanzierungskonzept zu erstellen, stehen die Initiatoren des Jugendzentrums auf dem Werk I vor der Aufgabe ein schlüssiges Papier auf den Tisch zu legen wie die Nutzung der Alten Fabrik aussehen soll, und was es konzeptionell beinhalten muss um letztlich finanziell und personell tragfähig zu sein. Träger des Projektes ist der Second Attemt e.V. in Zusammenarbeit mit gorlitz21 e.V.

 

Aufbruchstimmung herrscht in der Runde der Görlitzer Jugend-und Freizeitvereine und verschiedenen Initiativen. Ein Vorstoss für die Errichtung eines neuen Jugendzentrums im Bereich der Innenstadt, aus der Runde von jungen Menschen dieser Stadt, findet Anklang. Und auch wenn der Weg dahin ein weiter sein mag, bis sich die Tore in ein altes Fabrikgebäude im Werk I öffnet, längst schon ist sie im Raum die Diskussion um die Perspektiven für junge Menschen in Görlitz.

Görlitz Jugend-Kultur-Szene


Die Diskussion will derzeit nicht abreissen in Görlitz um das Passagenprojekt B40 eines Bonner Investors. Dabei gibt es wenige nur, die es nicht wollen. Die ersichtliche Mehrheit hat es bereits ins Herz geschlossen. Die Diskussion die geführt wird, ist die um den Erhalt des historischen Strassenbildes.  Für die angekündigte Investition von 30 Mio. Euro sind die Häuser Berliner Straße 39-41 und die rückseitige Bebauung in der Salomonstraße zum Abbruch vorgesehen. Wie ein rotes Tuch schwebt das Projekt über der Stadt. Pinsel und Farbe in die Hand genommen, haben wir den roten Teppich ausgerollt für die Einkaufspassage und laden ein zur Diskussion um einen akzebtablen Entwurf. Ein Entwurf, der die Interessen der Bewerbung um die Aufnahme in die Unesco-Welterbeliste berücksichtigt, und sich wesentlich verträglicher der Gründerzeitbebauung der obereren Berliner Strasse einpasst. Noch mehr Alternativen gibt es hier

Beitrag Sächsische Zeitung - Görlitzer Stadtleben 20. Dez. 2011

In die Diskussion um die Baupläne für die obere Berliner Strasse mischt sich die Stimme des ehemaligen Leiter der Denkmalschutzbehörde Görlitz. (Beitrag Sächs. Zeitung 20.12.2011) Mit den angekündigten Massnahmen eines Investors im Bereich Berliner Strasse / Salomonstrasse in der Görlitzer Innenstadt, gibt es seit Wochen eine Diskussion um das Für und Wider des Projektes in der Stadtbevölkerung.

Mit der Berliner Strasse 42 als Teil des Passagenprojektes, verfolgt der Verein goerlitz21 die Diskussion aufmerksam und begleitet den Fortgang. Bis Ende 2010 war das Haus Vereinshaus und eines der ersten der Görlitzer Wächterhäuser.

Veolia Antrag Ausschreibung projekt

goerlitz21 bewirbt sich mit einem Projekt für 2012 auf die Ausschreibung der Veolia-Stiftung. Die Stiftung bittet um Einreichung von Projektvorschlägen zum Thema „Nachhaltiger Umwelt- und Naturschutz“. Mit Natur und Stadt hat es was zu tun, das eingereichte Projekt, soviel kann verraten werden schon jetzt.

Kultur einer längst vergangenen Zeit wird lebendig wenn Künstler, Gaukler und Spielleute Zeugnis ablegen vom Geist der Veränderung durch die Jahrhunderte und oft wundersamen Dingen die ihren Ausgang nahmen und noch immer nehmen in der Gasse die vom Obermarkt nach der Langenstrasse führt.